Aus dem prallen Leben über Nacht in den Rollstuhl…..

Ein wunderbarer Sommertag ging zu Ende, noch kurz ein «guet Nacht» Bierchen und danach ab ins Bett,

so war’s eigentlich gedacht, aber es kam ganz anders.

Nach einer guten Nacht wollte ich aufstehen, aber nichts ging mehr! Weder aufstehen noch sprechen, noch laufen oder mich verständlich machen – nichts von alledem. Ich war total gelähmt am ganzen Körper! Also «robbte» ich auf Bauch und Knien zum Telefon und informierte über die Notfallnummer meinen Sohn. Er konnte zwar nicht verstehen um was es ging, aber aus meinem «Gestammel» nahm er an, dass etwas passiert sein musste. Innert Minuten war er bei mir, schaute mich an und bemerkte, dass meine linke Gesichtshälfte herunterhing. Also informierte er die Hausärztin, welche mich sofort als Notfall einweisen liess. Dort nach x Hirnscans und Herzuntersuchungen kam ich in die Intensivüberwachungsstation.

Ja, was macht man in so einer Situation? Das Überlebensszenario in mir wurde aktiv und, unbemerkt vom Spitalpersonal, kämpfte ich mich nachts ans Bettende und zog mich, so gut es ging, am Bett auf und wieder in die Hocke, das 10 bis 20-mal pro Nacht. Natürlich ging nicht alles reibungslos, einige blaue Flecken zeugten davon.

Nach 14 Tagen konnte ich bereits in die REHA nach Schinznach Bad, «Klinik im Park». Natürlich wurde ich per Rollstuhl eingeliefert. Beste Betreuung und ausgezeichnete Therapeuten, ich war äusserst angenehm überrascht und so machte auch die Genesung Freude.

Also auch hier «absolvierte» ich meine nächtlichen, unerlaubten Übungen und konnte bereits nach 2 Wochen REHA den Rollstuhl zurückgeben. Per Rollator machte ich grosse Fortschritte und bald liess ich den Rollator immer öfters stehen und probte ohne Hilfsmittel, mir das Laufen wieder beizubringen. Nach 4 Wochen, am Ende der REHA konnte ich bereits wieder ohne Hilfsgeräte alleine die Klinik verlassen. Nicht gerade wie ein Sportler, aber immerhin ich konnte wieder laufen.

Dazu hat meiner Meinung auch die tägliche Einnahme von ca. 2 Litern Wasserstoffwasser, sowie die Pflege meiner Arme und Beine mit unseren LISA-Natursalben beigetragen.

Also ich kann seit Längerem mein Alltagsleben wieder selber «managen» und darüber bin ich sehr glücklich!

By |2018-05-14T17:55:06+00:00Mai 14th, 2018|Allgemein|0 Comments